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Der Istanbuler Staatsanwalt Hüseyin Ayar reichte am 28. August - trotz fehlender Beweise und entlastender Zeugenaussagen - bei der 11. Strafkammer des Strafgerichts in Istanbul seine Anklage gegen den deutschen Schriftsteller und Menschenrechtler Doğan Akhanlı ein.
Das KulturForum TürkeiDeutschland setzt sich zusammen mit zahlreichen Kölner und bundesweiten Organisationen und Vereinen für eine sofortige Freilassung des Kölner Autors ein, dessen Haft auf fragwürdigsten staatsanwaltlichen Ermittlungen beruht.
PRESSE:               
SOLIDARITÄT: [August 2010]
EinsExtra zeigte am 29. August die Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte. Der mit dem Intermedia-Globe in Gold ausgezeichnete Film beleuchtet die Vorgeschichte der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink im Januar 2007, das schwierige Verhältnis zwischen Armeniern und Türken, und die andauernde Prozessphase, die Licht auf die mörderischen Machenschaften des "tiefen Staates" in der Türkei wirft. Mehr Informationen zum Film (>>HIER)
Am 28. August wurde, ebenfalls auf EinsExtra, der NDR-Dokumenatarfilm "Aghet" (armenisch: "die Katastrophe") von Eric Friedler gezeigt. Mehr Informationen zum Film (>>HIER)
[Juli 2010]
Am 21. September um 20 Uhr liest die türkische Soziologin und Publizistin Pınar Selek im Literaturhaus Köln aus ihrem Buch "Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt." (dt.: Orlanda-Verlag, 2010).
Das Gespräch wird moderiert von der neuen Leiterin des Kölner Literaturhaus, Insa Wilke, übersetzt von Murad Bayraktar (Leiter der Türkischen Redaktion beim WDR).
Selek ist zur Zeit Stipendiatin des deutschen P.E.N.-Zentrums. In der Türkei droht der Friedensaktivistin eine lebenslange Haftstrafe. Die Veranstaltung wird organisiert vom KulturForum TürkeiDeutschland, mit freundlicher Unterstützung durch das Literaturhaus Köln, die Stadt Köln und den Orlanda-Verlag.
Weitere Termine mit der Autorin (>>HIER)
Links: (>>Website, TR), (>>Prozessverlauf, DE), (>>intl. Solidaritätskampagne, DE) (>>Solidaritätsauftruf des deutschen P.E.N., DE), (>>Offener Brief des Türkischen P.E.N., EN) (>>kurze Chronik der Ereignisse)
[Juli 2010]
Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung des "Yollarda"-Projekts des Goethe Institut Istanbul wurde Ende Juni im Europäischen Parlament in Brüssel der 15-minütige Film über Günter Grass "Unterwegs am Bosporus" von Osman Okkan gezeigt. Grass spricht darin über seinen Aufenthalt in Istanbul im April 2010 im Rahmen des Yollarda-Programms: über Treffen mit seinem langjährigen Freund Yaşar Kemal und Rakel Dink, der Witwe des ermordeten armenischen Journalisten Hrant Dink, Besuchen bei "Taraf" und "Agos" und andere Begegnungen. Unter den Gästen waren neben zahlreichen EU-Abgeordneten auch der Botschafter der EU-Kommission Marc Pierini und die türkische Schriftstellerin Elif Şafak.
Im Rahmen des "Yollarda"-Projekts des Goethe Institut Istanbul fanden im vergangenen Jahr über 200 Autorenlesungen, Konzerte, Ausstellungen, Szenische Lesungen, Filmvorführungen und Video-Workshops in 32 türkischen und europäischen Städten mit rund 60 Schriftstellern aus Deutschland, der Türkei, Österreich, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Italien und der Schweiz statt.
Das Projekt "Yollarda - European Literature Goes to Turkey / Turkish Literature Goes to Europe" wurde im Rahmen des "Cultural Bridges"-Programms der EU gefördert.
[Juni 2010]
Am 14. September um 16:30 Uhr wird die zweisprachige Ausstellung "Erinnerungen an eine neue Heimat. Aus dem Leben deutscher Istanbulerinnen und türkischer Berlinerinnen an der Akdeniz Universität in Antalya eröffnet. Zu sehen ist sie dort bis zum 1. Oktober.
Ort: Akdeniz Üniversitesi, Sanat Galerisi, Olbia çarçısı, Kampüs, Antalya. Die Ausstellung ist ein Projekt des KulturForum TürkeiDeutschland unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, realisiert von Erbil Balta, Tülay Dikenoğlu, Daniel Grütjen, Dorte Huneke, Kristina Kamp-Yeni, Beate Klammt, Mona Marweld-Engin, Miriam Reer, Naomi Steuer, Sarina Strumpen.
Die Ausstellung wurde zuvor in Istanbul, Izmir und Ankara gezeigt. Am 12. November 2010 wird sie in Berlin eröffnet.
Mehr Infos, weitere Termine (>>HIER)
Pressemitteilung (>>HIER, pdf DE) (>>BURAYA TIKLAYIN; pdf TR)
Plakat (>>HIER, pdf)
Zur Ausstellung erschienen zwei Filme und ein zweisprachiger Katalog. Zu bestellen unter: redaktion@das-kulturforum.de
Presse:
[Juni 2010]
Mit einer Wochenendtagung vom 18.-20. Juni in Bonn wurde die fünfte Runde des deutsch-türkischen Journalistenprogramms des KulturForum TürkeiDeutschland und der Robert Bosch Stiftung erfolgreich beendet.
Auf der abschließenden Tagung reflektierten die Teilnehmer ihre Eindrücke der gemeinsamen Türkei-Reise im Mai und diskutierten mit Experten aus Deutschland und der Türkei. Zu den Referenten gehörten in diesem Jahr neben Christiane Schlötzer (Süddeutsche Zeitung, im Bild links) und Sabine Küper-Büsch (n-tv, Istanbul-Korrespondentin, im Bild rechts) auch der Kölner Undercover-Journalist Günter Wallraff.
Das Programm wird seit 2005 jährlich mit Journalisten aus Deutschland und der Türkei durchgeführt. Bewerbungen für das Programm 2011 an: journalistenprogramm@das-kulturforum.de und gazetecilerprogrami@das-kulturforum.de.
Mehr über das deutsch-türkische Journalistenprogramm (>>HIER)
Programm und Bilder von der Tagung (>>HIER)
[Juni 2010]
Am 17. Juni las Sibylle Thelen im Kölner Lew Kopelew Forum aus ihrem im Februar im Verlag Klaus Wagenbach erschienenen Buch "Die Armenierfrage in der Türkei". Die leitende Redakteurin der Wochenendbeilage der Stuttgarter Zeitung veröffentlichte zuletzt "Istanbul – Stadt unter Strom. Gesichter der neuen Türkei" (2008).
Das anschließende Gespräch mit Sibylle Thelen, Pfarrer Dr. Diradur Sardaryan (Armenische Gemeinde Baden-Württemberg) und Osman Okkan (KulturForum TürkeiDeutschland) moderierte Cem Sey (Korrespondent, Kolumnist bei Taraf, Agos).
Ebenfalls am 17. Juni wurde eine Foto-Ausstellung über Leben und Werk des 2007 ermordeten türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 9. Juli im Lew Kopelew Forum zu sehen sein.
Lesung und Ausstellung wurden organisiert vom Hrant Dink Forum Köln.
Mehr Informationen und Fotos von der Veranstaltung (>>HIER)
[Juni 2010]
Der Dokumentarfilm "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" von Osman Okkan und Simone Sitte wurde auf dem 11. WorldMediaFestival am 19. Mai in Hamburg mit dem Intermedia-Globe in Gold ausgezeichnet. An der Preisverleihung nahmen Rakel Dink, die Witwe des 2007 erschossenen armenischen Journalisten Hrant Dink, und Osman Okkan teil.
Die ARTE/WDR-Dokumentation über das Leben und Wirken von Hrant Dink wurde 2009 von der filmpool GmbH in Zusammenarbeit mit dem KulturForum TürkeiDeutschland hergestellt und weltweit auf zahlreichen Festivals und Screenings gezeigt. Der Film beleuchtet die Vorgeschichte der Ermordung Dinks im Januar 2007, das schwierige Verhältnis zwischen Armeniern und Türken, und die andauernde Prozessphase, die Licht auf die mörderischen Machenschaften des “tiefen Staates” in der Türkei wirft.
Mehr Informationen zum Film (>>hier)
[Mai 2010]
Stargast der diesjährigen Journalistenreise deutscher Medienvertreter in die Türkei war Orhan Pamuk. Der Nobelpreisträger empfing die 16 Teilnehmer des deutsch-türkischen Programms in seinem noch im Bau befindlichen Museum der Unschuld in Istanbul. Weitere Ziele der Reise waren Ankara, Diyarbakır, Mardin, Midyat und Hasankeyf.
Das Journalistenprogramm wird seit 2005 vom KulturForum TürkeiDeutschland und der Robert Bosch Stiftung mit deutschen und türkischen Journalisten durchgeführt.
[Mai 2010]
Im April trafen die beiden weltberühmten Autoren Günter Grass und Yaşar Kemal, Ehrenvorsitzende des KulturForum TürkeiDeutschland, in Istanbul zusammen.
Die Begegnung am Bosporus organisierte das Goethe Institut Istanbul mit dem KulturForum TürkeiDeutschland.
Das öffentliche Gespräch fand am 15. April im Muhsin-Ertuğrul-Theater in Istanbul-Harbiye statt.
Rahmenprogramm: Am 14. April diskutierte Grass mit Studierenden der Universität Istanbul. Am Abend des 14. April waren Medienvertreter zu einem Pressegespräch in der historischen Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya geladen.
An der Fakultät für Schöne Künste der Bilgi-Universität (Campus SantralIstanbul) eröffnete Grass am 17. April die Ausstellung "Günter Grass: Radierungen und Lithographien".
Zuletzt hatten die beiden Autoren im Mai 2009 in der Berliner Akademie der Künste über "Kunst und Literatur in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen" diskutiert. (Foto: Müslüm Bayburs/KF)
       
(>>PRESSESTIMMEN)
[April 2010]
Am 24. April fand im Rahmen der Dichterwerkstatt-Reihe "Krasse Lyrics" in der Alten Feuerwache Köln eine Poetry-Slam-Werkstatt mit Pamela Granderath statt.
"Krasse Lyrics" ist eine Veranstaltung des KulturForum TürkeiDeutschland und des Jugendportals Cafeterra.de in Kooperation mit dem Jungen Literaturhaus Köln für junge Musikfans und Sprachtalente zwischen 14 und 20 Jahren. Flyer (>>hier, pdf).
[April 2010]
Am 27. März präsentierte das KulturForum TürkeiDeutschland die türkische Version von Haydar Zorlus viel beachtetem Schauspiel-Solo "Faust" in der Alten Feuerwache. Die Gala-Premiere von "Faust Türkçe" fand am 18. März im Theater Oberhausen statt. Auf Deutsch hatte der Kölner Schauspieler seine Inszenierung "Goethes Faust" im März 2009 im „Kaisersaal” des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul erstmals aufgeführt. Mehr Informationen zum Projekt (>>Website) (>>Plakat)
[März 2010]
Am 22. März las die Istanbuler Soziologin und Publizistin Pınar Selek in der Alten Feuerwache Köln in türkischer Sprache aus ihrem Buch "Zu Männern gedrillt", das Ende März 2010 im Orlanda-Verlag auch auf Deutsch erscheint. In der Türkei droht der Friedensaktivistin eine lebenslange Haftstrafe. Selek ist zur Zeit Stipendiatin des deutschen P.E.N.-Zentrums. Die Veranstaltung wurde organisiert vom KulturForum TürkeiDeutschland, mit freundlicher Unterstützung des P.E.N.-Zentrums Deutschland.
(>>Flyer, pdf) (Bilder)
[März 2010]
Eine Wochenendtagung vom 19.-21. März war der Auftakt zur fünften Runde des deutsch-türkischen Journalistenprogramms, das seit 2005 deutsche Journalisten in die Türkei und türkische Journalisten nach Deutschland führt. Im Mai fährt die 16-köpfige Gruppe deutscher Journalisten gemeinsam für eine Woche nach Istanbul, Ankara, Diyarbakır und Mardin. Das dreiteilige Programm ist ein Projekt des KulturForum TürkeiDeutschland und der Robert Bosch Stiftung. Mehr über das Programm (>>hier). Tagungsprogramm (>>hier)
[März 2010]
Am 21. März fand im Rahmen der Dichterwerkstatt-Reihe "Krasse Lyrics" im Jugendzentrum Boltensternstraße eine Hip-Hop-Werkstatt mit Miguel Igler, Frontmann der Chupacabras, statt.
"Krasse Lyrics" ist eine Veranstaltung des KulturForum TürkeiDeutschland und dem Jugendportal Cafeterra.de in Kooperation mit dem Jungen Literaturhaus Köln für junge Musikfans und Sprachtalente. Flyer (>>hier, pdf). Bilder (>>hier).
[März 2010]
Mit einer zweitägigen Wochenendtagung in Istanbul wurde Ende Februar das deutsch-türkische Journalistenprogramm (gefördert von der Robert Bosch Stiftung) zum dritten Mal für türkische Journalisten erfolgreich abgeschlossen.
(>>Programm, Bilder)
Der fünfte Jahrgang deutscher Journalisten trifft Ende März zu einer vorbereitenden Wochenendtagung in Bonn zusammen.
[Februar 2010]
Der oberste türkische Gerichtshof hat einen Entscheid bestätigt, der für die engagierte Menschenrechtlerin Pinar Selek, Autorin und Frauenrechtsaktivistin, die Höchststrafe von 36 Jahren in Isolation bedeuten kann - trotz längst erwiesener und sogar vom Oberstaatsanwalt des Kassationsgerichts anerkannter Unschuld Seleks. Die Soziologin ist zur Zeit Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm des deutschen P.E.N.-Zentrums. Das KulturForum TürkeiDeutschland protestiert gegen diesen Versuch, eine Schriftstellerin und mutige Streiterin für die Rechte von Minderheiten in der Türkei mundtot zu machen. Im Rahmen der deutsch-türkischen Journalistenprogramme war Selek mehrfach zu Gesprächen mit deutschen Journalisten eingeladen. Ihr neuestes Buch "Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt: Männliche Identitäten" erscheint im März auf Deutsch.
(>>Website, TR), (>>Prozessverlauf, DE), (>>intl. Solidaritätskampagne, DE) (>>Solidaritätsauftruf des deutschen P.E.N., DE), (>>Offener Brief des Türkischen P.E.N., EN) (>>kurze Chronik der Ereignisse) (>>PM Amargi, DE)
[Februar 2010]
Die Offene Akademie im Arbeiterbildungszentrum e.V. zeigte am 27. März die Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte. Ort: Arbeiterbildungszentrum, Koststraße, 45899 Gelsenkirchen. (>>Programm, pdf)
[Februar 2010]
Vom 24.-30. Januar besuchte eine Gruppe türkischer Journalisten Deutschland: Die Teilnehmer des deutsch-türkischen Journalistenprogramms, das das KulturForum TürkeiDeutschland seit 2005 mit der Robert Bosch Stiftung durchführt, trafen in Köln, Düsseldorf, Essen und Berlin auf hochkarätige Gesprächspartner aus Politik, Kultur, Medien und Wirtschaft.
Das nächste Programm für Journalisten aus Deutschland startet im März.
[Januar 2010]
Anlässlich des dritten Todestages von Hrant Dink im Januar lud das HRANT DINK FORUM Köln zu einer Veranstaltungsreihe mit Gesprächsrunden, Musik und Filmen zum Thema Armenien und Armenier in der Türkei ein:
Mittwoch, 13. Januar: Prof. Dr. Taner Akçam, University of Boston, Vortrag zum Thema "1915: Es war ein Völkermord – Meine letzten Gespräche mit Hrant Dink", Moderation: Albrecht Kieser. Ort: Alte Feuerwache, Köln. (>>Bericht, Bilder)
Donnerstag, 21. Januar, 19:30 Uhr: Gedenkveranstaltung für Hrant Dink - Mit Grußworten von Rakel Dink, SE Erzbischof Karekin Bekdjian, Norayr Boyaci (Deutsch-Armenische Gesellschaft), Dr. Roland Löffler (Herbert Quandt-Stiftung). Außerdem: Prof. Dr. Hacik R. Gazer - Lusine Ghazaryan - Armine Ghuloyan - Dr. Raffi Kantian - Osman Okkan - Dr. Günter Seufert. Veranstalter: Deutsch-Armenische Gesellschaft, KulturForum TürkeiDeutschland, mit freundlicher Unterstützung der Herbert Quandt-Stiftung. Ort: Alte Feuerwache, Köln. (>>Bericht, Bilder)
Samstag, 23. Januar, 11:30 Uhr: Filmvorführung - "Asche und Phoenix: Johannes Lepsius - Schutzengel der Armenier", Dokumentarfilm von Merlyn Solakhan und Manfred Blank. Ort: Kölner Filmhaus.
(>>Veranstaltungsflyer pdf)
[Dezember 2009]
Das HRANT DINK FORUM Köln, gegründet im Dezember 2009, ist ein Zusammenschluss mehrerer Organisationen und Verbände, um die Erinnerung an das Leben und Wirken des 2007 ermordeten Journalisten Hrant Dink wachzuhalten und Verständigung und Empathie zwischen den Völkern und Religionen zu fördern.
Gründungsmitglieder des Hrant Dink Forum Köln sind Vertreter des Menschenrechtsverein Türkei-Deutschland (Tüday), der Raphael Lemkin Bibliothek, der Alevitischen Gemeinde und des KulturForum TürkeiDeutschland.
Ehrenvorsitzende des Hrant Dink Forum Köln ist Rakel Dink.
Motivation und Ziel des Zusammenschlusses ist es, mit unterschiedlichen Veranstaltungen wie Gesprächsforen, Filmvorführungen, Vorträgen und Konzerten den interkulturellen, interreligiösen Dialog fortzusetzen und auf diese Weise das Vermächtnis Hrant Dinks über die Gedenkfeier der letzten Jahre hinaus zu ehren.
[Website]
[Dezember 2009]
In Istanbul tagte vom 11.-12. Dezember der dritte Jahrgang türkischer Teilnehmer des deutsch-türkischen Journalistenprogramms mit Referenten aus Deutschland und aus der Türkei. Im Januar 2010 reist die Gruppe eine Woche gemeinsam nach Deutschland.
Das Journalistenprogramm wird seit 2005 vom KulturForum TürkeiDeutschland und der Robert Bosch Stiftung mit deutschen und türkischen Journalisten durchgeführt. (>>Programm)
[Dezember 2009]
Der Vorstand des KulturForum TürkeiDeutschland hat die vom WDR geplanten drastischen Einschnitte bei den Sendungen für türkischsprachige Bürger in Deutschland als "unangemessen und integrationsgefährdend" kritisiert. Von den geplanten Sparmaßnahmen sind neben dem Kulturbereich die türkischsprachigen Hörfunksendungen von Funkhaus Europa am härtesten betroffen. (>>Pressemitteilung) (>>pdf)
Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat sich in einem Offenen Brief an den WDR gewandt und um eine Erklärung zum weiteren Vorgehen gebeten. (>>Offener Brief)
Hörer von Köln Radyosu haben im Internet eine Unterschriften-Aktion gegen die Kürzung gestartet: (>>hier)
[November 2009]
Auf dem 46. Golden Orange Filmfestival in Antalya wurde am 13. Oktober der Dokumentarfilm "Vertrieben für Frieden - als Griechen und Türken getrennt wurden" (ARTE/WDR 2003) von Osman Okkan und Simone Sitte gezeigt. (>>mehr)
Der 2004 auf dem Nürnberger Filmfestival Türkei Deutschland mit dem Öngören-Preis für Menschenrechte und Demokratie ausgezeichnete Film dokumentiert die Folgen der 1923 staatlich verordneten ethnischen Trennung von Griechen und Türken, die mehr als zwei Millionen Menschen entwurzelte.
"Vertrieben für Frieden" wurde am 5. Oktober bereits zum dritten Mal auf dem jährlichen Treffen der Bewohner der griechschen Insel Lesbos und der türkischen Stadt Ayvalık gezeigt - den Drehorten des Films.
[Oktober 2009]
Das Ballhaus Naunystraße in Berlin-Kreuzberg zeigte in Kooperation mit dem Verein Kultursprünge am 11. Oktober den Dokumentarfilm "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte.
Das Ballhaus Naunynstraße präsentiert unter der künstlerischen Leiterin Shermin Langhoff postmigrantische Kulturproduktionen. Zum Netzwerk gehören Künstlerinnen und Künstler der zweiten und dritten Generation wie Fatih Akın, Mıraz Bezar, Nuran David Calis, Neco Çelik, Ceza, Feridun Zaimoğlu. (>>Programm)
[Oktober 2009]
Im Rahmen der Biennale in Venedig wurden am 25. und 26. September die ARTE-Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" von Osman Okkan und Simone Sitte und das Autoren-Porträt "Yasar Kemal - ein Dichter zwischen Poesie und Politik" (ARTE/WDR 1997) von Osman Okkan über den türkisch-kurdischen Friedenspreisträger aufgeführt.
[September 2009]
Über Macht und Möglichkeiten der Medien und investigativen Journalismus sprach Günter Wallraff in Köln mit einer Gruppe türkischer Journalisten in Deutschland. Der Investigativ-Journalist, Schriftsteller und ZEIT-Autor berichtete über seine Erfahrungen als "Türke Ali", die er in den 80er Jahren in seinem Buch "Ganz unten" veröffentlicht hat und über weitere Enthüllungsaktionen.
Mit Dr. Günter Seufert, Korrespondent der Berliner Zeitung in Istanbul, diskutierten die Teilnehmer über »Chancen, Perspektiven und Probleme der türkischsprachigen Medien in Deutschland«.
Das Programm für türkischsprachige Journalisten in Deutschland ist die dritte Säule der gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung durchgeführten Journalistenprogramme des KulturForum TürkeiDeutschland. (>>Bilder) (>>Pressestimmen)
[September 2009]
Die Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Tuerkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte war für den 23. Prix Europa 2009 nominiert. Insgesamt wurden 665 Filme aus 40 Ländern eingereicht. Vom 17.-24. Oktober wurden aus 231 Filmen die Preisträger ausgewählt und mit je 6.000 Euro und der offiziellen Prix Europa-Trophäe ausgezeichnet. (>>mehr)
[September 2009]
Yaşar Kemal-Dokumentation beim "R(h)einlesen" - Bücherboulevard

Im Rahmen des Festivals "R(h)einlesen" präsentierte das Literaturhaus Köln vom 4.-6. September in Kooperation mit ARTE und dem KulturForum TürkeiDeutschland Dokumentarfilme mit Kölnbezug.
Dazu gehörte das Filmporträt "Yaşar Kemal - Ein Dichter zwischen Politik und Poesie (ARTE /WDR 1997, '54) von Osman Okkan.
Weitere Filme im Programm waren: "Mein Leben - Frank Schätzing" (ARTE /ZDF 2006, '43) und "Thomas Pynchon - A Journey into the Mind of (p)" (ARTE/ZDF 2001, '90) (>>mehr)
[September 2009]

Vom 12. -19. Juli fand in der armenischen Hauptstadt Eriwan das 6. Golden Apricot International Film Festival statt. Das Programm umfasste 110 Filme aus 40 Ländern.
In der Kategorie Dokumentation wurde der Film "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte gezeigt. Weitere Kategorien waren: Internationaler Film und Armenisches Panorama.
Erstmals wurden in der Sektion "Made in Armenia" Filme des armenischen Hayk-Studio vorgestellt.
Gewinner der Goldenen Aprikose 2009 in der Kategorie Spielfilm ist “The Other Bank” (Orig.: Gagma Napiri), Georgien, Kasachstan, 2009, von George Ovashvili.
(>>weitere Preisträger) (>> Festival-Website)
[Juli 2009]
Am 22. Juni empfing Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel rund dreißig leitende Redakteure türkischsprachiger Medien zu einem Hintergrundgespräch. Das Treffen fand im Rahmen des "Journalistenprogramms zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen" statt, das vom KulturForum TürkeiDeutschland und der Robert Bosch Stiftung seit 2005 mit deutschen und türkischen Journalisten durchgeführt wird.
"Das fängt ja schon einmal gut an", sagte die Bundeskanzlerin zu Anfang des Gesprächs. Die beiden Ehrenvorsitzenden des KulturForum, Günter Grass und Yaşar Kemal, hatten der Gruppe persönliche Grüße mit auf den Weg gegeben.
Besondere Beachtung fanden bei den Teilnehmern die Überlegungen der Bundeskanzlerin in Richtung eines deutsch-türkischen "ARTE" und einer Wiederholung dieser Treffen etwa einmal jährlich. (>>mehr) (>>Pressestimmen)
[Juni 2009]
Am 30. Juni präsentierte die Herbert Quandt-Stiftung im Kölner Studio DuMont in Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck und dem KulturForum TürkeiDeutschland das Buch "Moscheen in Deutschland - Religiöse Heimat und gesellschaftliche Herausforderung" von Bärbel Beinhauer-Köhler und Claus Leggewie.
Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Christine Schirrmacher (Wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Islamfragen, Bonn), Bekir Alboğa (Beauftragter für den interreligiösen Dialog der DİTİB), Alen Jasarevic (Architekt der Moschee Penzberg), Dr. Roland Löffler (Herbert Quandt-Stiftung).
Mehr Informationen und ein podcast-Interview (>>hier). (>>Einladungsflyer) (>>mehr)
[Juni 2009]
Mit einem abschließenden Wochenendforum in Bonn wurde der vierte Jahrgang des Journalistenprogramms zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen erfolgreich beendet. Das Programm wird seit 2005 vom KulturForum TürkeiDeutschland in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. Nach einem Vorbereitungswochenende und der einwöchigen Türkeireise trafen die 17 Journalisten aus Deutschland zu Gesprächen, Film- und Literaturveranstaltungen zusammen: "Die Reise hat eine Nähe produziert, die nun im Hintergrund mitschreibt", resümierte ein Teilnehmer. Neue Fragen, aber auch Erkenntnisse für die Diskussion um das deutsch-türkische Zusammenleben in Deutschland wurden gesammelt. (>>mehr) (>>Programm)
[Juni 2009]
Cem Özdemir las im Jungen Literaturhaus Köln aus seinem für Jugendliche verfassten Buch "Die Türkei". „Fast alle Vorurteile, die man so landläufig über die Türken hat, stimmen", erklärte Özdemir. "Die Gegenteile aber auch.“ Im Gespräch mit dem Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeiger Joachim Frank erzählte der "anatolische Schwabe" amüsante Anekdoten über das Land seiner Eltern, nannte aber auch Probleme, geschichtliche Hintergründe und aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft. Veranstaltungspartner waren das KulturForum TürkeiDeutschland, cafeterra.de, Beltz & Gelberg. (>>Programm)
Pressestimmen:
 Kölner Stadtanzeiger, 16.06.09: „Man muss die Vielfalt zulassen“ (>>Artikel lesen)
[Juni 2009]
Im Rahmen des zweiten Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn (Schwerpunkt: Konfliktvermeidung im Multimedia-Zeitalter) präsentierte die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem KulturForum TürkeiDeutschland einen Workshop zum Thema "Civil Society 2.0 - Wie digitale Medien politische Prozesse in der Türkei beeinflussen". Auf dem Podium diskutierten Ertuğrul Kürkçü (bianet), Murad Bayraktar (WDR) und Kerim Arpad (DTF Stuttgart), moderiert von Sibylle Thelen (Stuttgarter Zeitung). (>>Bilderschau)
[Juni 2009]
Grass und Kemal in Berlin

Am 9. Mai fand im Rahmen der Langen Nacht der Akademie der Künste ein Gespräch zwischen dem Nobelpreisträger Günter Grass und dem türkeistämmigen Friedenspreisträger Yaşar Kemal statt. Die beiden Ehrenvorsitzenden des KulturForum TürkeiDeutschland waren zuletzt 2004 in Lübeck zusammen getroffen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Osman Okkan, Vorstands-Sprecher des KulturForum. Begleitend wurden Ausschnitte aus Okkans Dokumentation "Yaşar Kemal - Ein Dichter zwischen Politik und Poesie" (ARTE/WDR 1997) gezeigt. (>>mehr) (>>Programm) (>>Bilderschau) (>>Pressestimmen)
[Mai 2009]
Auf einer Veranstaltung des Bund türkischer Journalisten in Europa (ATGB) in Zusammenarbeit mit dem KulturForum TürkeiDeutschland am 10. Mai in Frankfurt diskutierten Murad Bayraktar, Osman Okkan, Atilla Azrak und Mehmet Canbolat mit zahlreichen Korrespondenten türkischsprachiger Medien in Deutschland über die Perspektiven der fremdsprachigen Medien. Anschließend betonte der ATGB-Vorsitzende Gürsel Köksal die Notwendigkeit eines Informationsaustausches mit den Kollegen, die bei den deutschsprachigen Medien tätig sind. Das Programm für türkischsprachige Journalisten in Deutschland ist die dritte Säule der gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung durchgeführten Journalistenprogramme des KulturForum TürkeiDeutschland. Der nächste Termin findet in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. (>>ATGB-Newsletter auf Türkisch)
[Mai 2009]
Eine Woche lang erkundeten die 17 Teilnehmer des diesjährigen Journalistenprogramms zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen Land und Leute zwischen Bosporus und Tigris: Ihre Reise führte von der Wirtschafts- und Kulturmetropole Istanbul über die Hauptstadt Ankara ins südost-anatolische Diyarbakır und die Nachbarstadt Mardin. In zahlreichen Gesprächen mit Experten, Regierungsvertre- tern und Menschen auf der Straße sammelten die deutschen Journalisten vielfältige Eindrücke. (>>Programm) Das Journalistenprogramm ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem KulturForum TürkeiDeutschland.
[Mai 2009]
In Kooperation mit dem Jungen Literaturhaus Köln veranstaltet das KulturForum TürkeiDeutschland eine dreiteilige Dichterwerkstatt für junge Musikfans und kreative Sprachtalente zwischen 14-20 Jahren.
Szenestars und wissenschaftliche Experten experimentieren mit den Jugendlichen in den Sparten Hip Hop, klassische Lyrik und Poetry Slam.
(>>weiterlesen) (>>Eindrücke Krasse Lyrics I)
[Mai 2009]
Bei einer neuen Verhaftungswelle im Zuge der "Ergenekon"-Ermittlungen wurden im April mehrere amtierende und ehemalige Rektoren und weitere Wissenschaftler in der Türkei festgenommen. Die Ermittlungen richten sich gegen einen Geheimbund Ergenekon, der sich, ähnlich wie Gladio in Italien, innerhalb des Staatasapparates organisiert und Staatsstreiche geplant haben soll. Ausmaß und Vorgehensweise der türkischen Behörden sorgen mittlerweile auch von Seiten der Europäischen Union für Kritik. (>>weiterlesen)
Zehra Ipşiroğlu, Professorin für moderne türkische Literatur an der Universität Duisburg-Essen, hat ein Plädoyer gegen die Verhaftung der Bürgerrechtlerin Prof. Türkan Saylan verfasst. (>>Artikel lesen) (>> Plädoyer lesen) [April 2009]
Die "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" von Osman Okkan und Simone Sitte wurde vor ausverkauftem Saal in Nürnberg erstaufgeführt. Fazit der anschließenden Gesprächsrunde "Quo vadis Türkei?": die Türkei ist ein Land der Gegensätze - und des Optimismus. (>>Artikel lesen)
Termine für die 80-minütige Kinofassung: Istanbul (20.03.), Köln (22.03.), Aachen (28.03.)
(>>Details) (>>Bericht Istanbul) (>>Bilderschau Köln)
[Februar 2009]

Vom 26. Februar bis 8. März fand in Nürnberg das 14. Filmfestival Türkei / Deutschland statt. Insgesamt 59 Kurzfilme, Dokumentationen und Spielfilme gaben Einblicke in die aktuelle Filmlandschaft Deutschland-Türkei.
Am Samstag, den 28. Februar, wurde um 17:00 Uhr im Rahmenprogramm der Dokumentarfilm " Mordakte Hrant Dink" von Osman Okkan und Simone Sitte erstaufgeführt: Die filmische Studie beleuchtet die Vorgeschichte der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink im Januar 2007, das schwierige Verhältnis zwischen Armeniern und Türken, und die andauernde Prozessphase, die Licht auf die mörderischen Machenschaften des “tiefen Staates” in der Türkei wirft.
An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema "Quo vadis Türkei?" nahmen Prof. Murat Belge, Cem Özdemir, Etyen Mahçupyan und Osman Okkan teil. (>>weiterlesen)
[Februar 2009]
Gedenkfeier zum 2. Todestag von Hrant Dink - in Köln
Rund 500 Menschen kamen am Montag, den 19. Januar in die Alte Feuerwache in Köln, um das Gedenken an Leben und Werk des vor zwei Jahren auf offener Straße rmordeten armenischen Journalisten Hrant Dink aufrecht zu halten. Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich auch der Patriarch der armenischen Diözese in Europa, Erzbischof Karekin Bekdjian. In Worten und Bildern wurde an die versöhnliche Haltung Dinks erinnert, der immer großen Wert darauf gelegt hat, dass Menschen, welcher religiösen oder ethnischen Herkunft auch immer, zusammen kommen und miteinander sprechen, dass der Vielfalt – nicht nur, aber auch in seinem Land, der Türkei – Raum zur Entfaltung gegeben wird. (>>weiterlesen) (>>Veranstaltungsflyer)
[Januar 2009]
Das Kulturforum TürkeiDeutschland unterstützt eine Unterschriftenkampagne, mit der eine Gruppe führender Intellektueller ihre türkischen Landsleute dazu aufruft, ein fast hundertjähriges Tabu zu brechen, offen zu diskutieren und sich für die Verbrechen an der armenischen Bevölkerung zu entschuldigen:
"Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass die von den Armeniern im Osmanischen Reich 1915 erlittene große Katastrophe geleugnet und mit ihr so unsensibel umgegangen wird. Ich weise diese Ungerechtigkeit zurück und teile die Schmerzen meiner armenischen Schwestern und Brüder. Ich entschuldige mich bei ihnen."
So der Wortlaut des Aufrufs mit dem Titel: “Ich bitte um Verzeihung”. (>>weiterlesen)
[Januar 2009]
Mit der zweiten Wochenendtagung vom 20.-21.12.2008 in Istanbul wurde zum zweiten Mal das Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen für Journalisten aus der Türkei zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.
Die dreigliedrigen Journalistenprogramme für Journalisten aus Deutschland und der Türkei werden seit 2005 gemeinsam vom Kulturforum TürkeiDeutschland und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. (>>weiterlesen)
[Dezember 2008]
Yaşar Kemal hat den "Kultur- und Kunstpreis des Präsidialamtes der Türkei" bekommen. Der kurdisch-türkische Schriftsteller sieht den Preis als Hoffnung für den sozialen Frieden.
Bei der Preisverleihung sprach sich Kemal für eine freiheitliche Türkei aus, in der Verbote keinen Platz haben: "Wir werden uns bewusst werden, dass nicht Verbote sondern Freiheiten zu unserem Vorteil sind. Ich war nie pessimistisch… Jedes Volk in Anatolien wird seine eigene Sprache benutzen, wird Bildung in seiner eigenen Sprache genießen, Bücher schreiben, Filme drehen. Wir werden dann verstehen, dass wir auf multikultureller Erde leben." (>>weiterlesen)
[Dezember 2008]
Anlässlich seines 15jährigen Jubiläums veranstaltete das Kulturforum TürkeiDeutschland in der Kölner Philharmonie ein musikalisches Großereignis mit hochkarätiger internationaler Besetzung: Die griechische Sängerin Maria Farantouri, der deutsche Trompeter Otto Sauter, der deutsch-amerikanische Gitarrist Franz Halász und der deutsche Cellist Julius Berger interpretierten Rhapsodien und Kantaten von Mikis Theodorakis und Zülfü Livaneli. Begleitet wurden sie vom 80-köpfigen Philharmonic Volkswagen Orchestra, dirigiert von Hans Ulrich Kolf und István Dénes. (>>weiterlesen)
[Oktober 2008]
[Archiv im Aufbau]
2009
Alles erlaubt, nichts falsch. Dichterwerkstatt "Krasse Lyrics" (hier lesen)
Mordprozess Hrant Dink. Fortsetzung der Anhörungen im Mai. (hier lesen)
Autor vor Gericht. Prozessauftakt gegen Nedim Gürsel von Protesten begleitet. (hier lesen)
Plädoyer von Prof. Zehra Ipşiroğlu gegen die Verhaftung von Türkan Saylan. (hier lesen)
Trauer um Freunde des Kulturforums. Nachruf auf Viktor Böll. (hier lesen)
2008
Trauer um Freunde des Kulturforums. Nachrufe auf Reinhard Hocker und Kurt Uhlenbruch. (hier lesen)
"Ich schildere eine Schicht, die ich zutiefst ablehne". Lesung von Zülfü Livaneli in Köln. (hier lesen)
Eingezogen in die Sprache, angekommen in der Literatur. Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. (hier lesen)
Bücher: Stimme und Gedächtnis der Menschheit. Die Rede von Orhan Pamuk zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2008. (hier lesen)
Deutsche Journalisten erkunden Türkei. Dritte Runde des Journalistenprogramms für Teilnehmer aus Deutschland. (hier lesen)
Oya Baydar und Adalet Ağaoğlu. Lesungen in Köln. (hier lesen)
Biennale Bonn. Kulturen aus der Türkei. (hier lesen)
2007
Kalimerhaba. Griechisch-türkisches Symposium und Griechisch-türkischer Kulturtag in der Abtei Brauweiler am 08. Dezember 2007. (hier lesen)
Zu unseren Partnern und Sponsoren gehören:

Deutsch-Armenische Gesellschaft
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Am 9. September findet von 20 bis 23 Uhr eine Solidaritäts-Veranstaltung für den Kölner Autor Doğan Akhanlı im Arkadaş-Theater in Köln-Ehrenfeld statt.
Mit: Armenische Diözese Köln, Katinka Buddenkotte, Cris Revon, Serope Odabasyan, Ozan Sahin, Olaf Guercke, Figen Canatalay, Erdoğan Egemenoğlu, Erdal Şahin, Bach-Verein Köln e.V., Ali Kanli, Gunther von der Weiden, Anke Fuchs, Leman Ster, Christian Bartel, Crazy & Sarrach, Adrienne Bremer, Martin Schüller, Artak Voskanyan, Mehmet Akbaş & Umut Yilmaz, Filiz Oflazoğlu, Christian Gottschalk, Sarah Nakic u.a.
Ort: Arkadaş Theater - Bühne der Kulturen Platenstr. 32 50825 Köln Kartentelefon: (02 21) 9 55 95 10 und 0177 3 94 54 28
Eintritt: 10 EUR
Der Erlös des Abends geht an Doğan Akhanlı bzw. wird für die Rechtskosten verwendet, die derzeit entstehen.
Newsletter September 2010
Unser Newsletter "KF aktuell" September 2010 ist erschienen! (>>hier herunterladen, pdf)
Gegen die Verhaftung von Doğan Akhanlı am 10. August in der Türkei äußern immer mehr Politiker, Schriftsteller und Vereinigungen aus der Türkei, Deutschland, Griechenland, Frankreich und Armenien ihren Protest, darunter:
Günter WALLRAFF -- Edgar HILSENRATH -- Murat UYURKULAK -- Bündnis 90/Die Grünen -- Pınar SELEK -- P.E.N. Deutschland -- Verband deutscher Schriftsteller -- Zentralrat der Armenier in Deutschland
Zuletzt:  Das P.E.N.-Zentrum Deutschland hat gemeinsam mit dem KulturForum TürkeiDeutschland einen Brief an Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger geschrieben. (>>HIER LESEN)
Alle Solidaritätsbekundungen (>>HIER LESEN)
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordert in einer Presseerklärung die sofortige Freilassung des Autors Doğan Akhanlı. (>>ARTIKEL LESEN)
Weitere Solidaritätsbekundungen (>>HIER LESEN)
Die Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Claudia Roth, fordert in einer öffentlichen Erklärung "die Bundesregierung auf, sich für die Freilassung des deutschen Staatsbürgers Dogan Akhanli gegenüber der Türkei einzusetzen." (>>HIER LESEN)
Weitere Solidaritätsbekundungen (>>HIER LESEN)
Die türkische Soziologin und Publizistin Pınar Selek hat öffentlich gegen die Verhaftung Doğan Akhanlıs protestiert:
"Was Doğan Akhanlı zur Zeit zustößt, zeigt wieder einmal, dass das Rechtssystem in der Türkei im Verfall begriffen ist.
Aktivisten, Schriftsteller und Demokraten werden heute nicht aufgrund ihrer Aktivitäten, sondern wegen schmutziger Anschuldigungen gefoltert, verhaftet oder in der Öffentlichkeit als Terroristen oder Mörder diffamiert. [...]"
Selek ist zur Zeit Stipendiatin des deutschen P.E.N.-Zentrums. In der Türkei droht der Friedensaktivistin eine lebenslange Haftstrafe.
Pınar Selek zum Fall Doğan Akhanlı DE (>>HIER LESEN) (>>PDF, HIER KLICKEN) TR (>>BURAYAN TIKLAYIN) (>>PDF, BURAYA TIKLAYIN)
Weitere Solidaritätsbekundungen (>>HIER LESEN)
Edgar Hilsenrath, der Autor des Romans "Das Märchen vom letzten Gedanken" hat wegen der Verhaftung seines Freundes und Schriftstellerkollegen Doğan Akhanlı in der türkischen Botschaft in Berlin am Freitag, dem 27.08.2010, um 11.00 Uhr eine persönliche Protestnote überreicht. Wegen Abwesenheit des Botschafters hat der stellvertretende Botschafter, Herr Okyay, Herrn Hilsenrath empfangen. Presseerklärung (>>PDF, HIER LESEN)
Pressefotos (>>HIER HERUNTERLADEN)
Protestnote (>>PDF, HIER LESEN)
Weitere Solidaritätsbekundungen (>>HIER LESEN)
Der Kölner Schriftsteller Günter Wallraff hat gegen die Festnahme des türkischstämmigen politischen Autors Doğan Akhanlı am Istanbuler Flughafen protestiert. Akhanlı habe in den 80er Jahren als politischer Häftling drei Jahre in einem Militärgefängnis in Istanbul verbracht und wollte nach seiner Flucht nach Deutschland 1991 nun erstmals wieder in die Türkei reisen, sagte Wallraff der Nachrichtenagentur dpa.
Der Autor, dessen Arbeit in der Türkei und auch in Deutschland ausgezeichnet worden ist, müsse sofort freigelassen werden, verlangte der Kölner Journalist ("Ganz Unten"). Der Vorwurf, Akhanlı sei 1989 in der Türkei an einem Banküberfall mit einem Toten beteiligt gewesen, sei konstruiert. "Bestimmte Kreise der türkischen Justiz nehmen Rache an einem unbequemen Autor, der seit Jahren den Völkermord an den Armeniern thematisiert", meinte Wallraff. [...]
Focus Online, 25.08.10 Türkischer Autor festgenommen (>>BERICHT HIER LESEN)
Deutschlandradio Kultur, 26.08.10 "Er ist ein politisch Verfolgter" Günter Wallraff und Susanne Güsten im Gespräch mit Jürgen König (>>BERICHT HIER LESEN & HÖREN)
Weitere Solidaritätsbekundungen (>>HIER LESEN)
 Das Filmforum im Museum Ludwig in Köln präsentiert am Mittwoch, den 1. September, um 20.00 Uhr eine Preview des WDR/ARTE-Dokumentarfilms "Sehnsucht nach Istanbul" von Yüksel Yavuz. Der Filmemacher hat sich auf die Suche nach den musikalischen Spuren der multiethnischen Bevölkerung Istanbuls begeben. Nach der Filmvorführung findet ein Gespräch mit Yüksel Yavuz und der WDR/ARTE-Beauftragten Sabine Rollberg statt. Ort: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln. Der Eintritt ist frei. Anmeldung (>>HIER)
ARTE zeigt den Film als TV-Erstausstrahlung am 30. September um 21.50 Uhr.
Bis zum 15. September findet zum dritten Mal die Mittelmeerbiennale Köln statt. Leitmotiv in diesem Jahr ist "Sisyphos", der Schwerpunkt liegt auf Film und Bildender Kunst. Beteiligt sind Gastkünstler aus Istanbul, Thessaloniki, Tunis, Barcelona, Turin/Rom, Tel Aviv, Bethlehem, Aachen, Bonn und Köln. Veranstaltet wird die Biennale vom Verein Akt 1 e.V. und dem bureau d’esprit. Gruppenausstellungen und Filmvorführungen finden an verschiedenen Orten in Köln statt. Mehr Infos (>>HIER).
Bis zum 18. September zeigt die Lothringer Kunsthalle in München die Ausstellung Cityscale - ein künstlerisches Austauschprojekt über das Leben und Arbeiten in den Großstädten München und Istanbul, kuratiert von Beral Madra & Deniz Erbaş (Istanbul) und Dr. Cornelia Oßwald-Hoffmann & Françoise Heitsch (München). Im Rahmenprogramm ist die Dokumentation "Sulukulenin Son Günleri - Die letzten Tage von Sulukule" (Istanbul, 2009) von Naomi Steuer zu sehen. Die Regisseurin begleitete die letzten in den Trümmern verbliebenen Roma-Familien von Istanbuls Vorort Sulukule durch ihren Alltag. Mehr Informationen (>>HIER)
İlhan Selçuk, renommierter Chefredakteur und Herausgeber der Zeitung Cumhuriyet, ist am 21. Juni 2010 in Istabul gestorben. Selçuk galt als einer der bekanntesten türkischen Journalisten. Mehr (>>HIER)
Am 9. Juli wurde in Istanbul die Karikaturenausstellung "Caricaturca 2010. Global-Lokal" eröffnet. Die Ausstellung mit rund 200 erstmals präsentierten Arbeiten von Karikaturistinnen und Karikaturisten aus der Türkei, aus Deutschland, der Schweiz und aus Holland war bis bis 6. August zu sehen. Ort: Tütün Deposu, Lüleci Hendek Caddesi No.12 Tophane 34425 İstanbul.
Mehr unter: www.dynamic.diyalog-der.eu
Seit dem 24. Juni läuft der türkische Film "Tatil Kitabı" (dt.: Sommerbuch, 2008) von Seyfi Teoman in den deutschen Kinos. Der Film erzählt vom Leben und Alltag einer türkischen Familie in einer anatolischen Kleinstadt - und dem Tod eines Familenvaters.
Mehr zum Film (>>HIER, pdf)
Am 19. Juni fand im Landschaftspark Duisburg-Nord ein Konzert mit dem Mercan Dede Ensemble und Elif Şafak statt. "Sounds of Love" ist ein Projekt im Rahmen der Türkischen Kulturtage Essen / Ruhr des "Yollarda"-Programms des Goethe Instituts.
Poster (>>hier, jpg)
Einladung (>>hier, jpg)
Broschüre (>>hier, pdf)
Der Journalist und Autor İrfan Aktan wurde für einen Artikel, den er in der Zeitschrift "Express" veröffentlicht hat, von einem türkischen Gericht zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Der Text mit der Überschrift "Wettervorhersage in der Region und in Kandil - Keine Lösung ohne Kampf" enthielt ein Zitat des Magazins "Özgür Halk" (Freies Volk), was in den Augen der Richter Propaganda für eine terroristische Organisation und damit einen Verstoß gegen das Anti-Terror-Gesetz darstellt. (>>Mehr, EN)
Am 5. Juni wurde im Kölner Cinedom erstmals der Film "Die verschollenen Töchter von Dersim - Ein Bündel Haare" gezeigt. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die Leidensgeschichte kurdisch-alevitischer Mädchen, die vor über 70 Jahren von türkischen Soldaten aus ihrem Heimatort Dersim verschleppt wurden. Im Anschluss an die Vorführung gaben die Filmemacher Nezahat Gündoğan und Kazım Gündoğan Hintergrundinformationen zum Film.
Veranstalter: Menschenrechtsverein Türkei / Deutschland (Tüday), Alevitische Gemeinde Deutschland, Föderation der Dersim Gemeinden in Europa, mit Unterstützung des KulturForum TürkeiDeutschland.
(>>Mehr INFORMATIONEN, DE, TR, KU)
(>>PLAKAT)
Am 20. April starb der 1942 in Izmir geborene Literaturwissenschaftler, Turkologe und Sozialanthropologe Altan Gökalp, ein enger Freund des Friedenspreisträgers Yaşar Kemals und Zülfü Livanelis. Dem KulturForum TürkeiDeutschland war Gökalp seit den Gründungstagen verbunden. Der langjährige Direktor am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in der Abteilung Turkologie und Osmanische Wissenschaften und des Berliner Instituts Centre Marc Bloch, war Autor mehrerer Bücher über das Alevitentum und die Bektaschi-Bewegung. Er war außerdem Inspekteur des französischen Erziehungsministeriums und übersetzte mehrere Bücher von Yaşar Kemal ins Französische. Kemal betrauerte in einem Nachruf den Verlust eines engen Freundes, der ein profunder Literaturkenner und vielseitiger, kreativer Wissenschafler war – ein Wissenschaftler, der der Türkei und Frankreich wertvolle Schriften hinterließ und dem es gelungen ist, Türkisch als offizielles Unterrichtsfach an französischen Schulen zu etablieren. Nach einer Reihe viel beachteter Bücher erschien von Gökalp zuletzt "Harem, Mythos und Realität" und die Übersetzung (mit Louis Bazin) von "Dede Korkut".
Günter Grass besuchte in Istanbul die armenisch-türkische Wochenzeitung "Agos", dessen Gründer und Herausgeber, Hrant Dink, vor drei Jahren auf offener Straße ermordet wurde. In der Redaktion traf Grass die Familie des Ermordeten und sprach mit Rakel Dink über das laufende Verfahren gegen die Mörder ihres Mannes und aktuelle Entwicklungen in der Türkei.
Die türkische Tagezeitung Taraf berichtet auf der Titelseite über ein mehrstündiges Treffen mit Günter Grass in Istanbul. Die armenische Frage habe er angesprochen, wird Grass zitiert, um die Last dieser Gräueltaten zu überwinden, um zu verhindern, dass sie sich wiederholen, denn er wisse aus der eigenen Geschichte und der deutschen Gesellschaft, dass die Vergangenheit aufgearbeitet werden müsse. Die Kopftuchfrage nannte er ein künstliches Problem: er selbst sei Atheist, ärgere sich aber über das Kopftuchverbot im Namen des Laizismus in Ländern wie Deutschland und Frankreich. (>>ARTIKEL LESEN)
Newsletter Extra-Ausgabe
Anlässlich der Begegnung unserer Ehrenvorsitzenden Günter Grass und Yaşar Kemal im April in Istanbul ist eine Extra-Ausgabe unsers Newsletters erschienen.
Newsletter Deutsch (>>hier herunterladen, pdf)
Bülten Türkçe (>>buraya tıklayın; pdf)
Bei einem Zusammentreffen mit dem Minister für Kultur und Tourismus der Türkei, Ertuğrul Günay, in Istanbul brachte Günter Grass seine Unterstützung für die im deutschen Exil lebende türkische Autorin Pınar Selek zum Ausdruck, wie die türkische Tageszeitung Radikal berichtet: (>>zum Artikel, tr).
Am 13. April las die Istanbuler Soziologin und Feministin Pınar Selek in den Berliner Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung aus ihrem im Orlanda-Verlag erschienenen Buch "Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt. Männliche Identitäten". Anschließend fand ein Gespräch über Männliche Identitäten in der Türkei und Deutschland statt, auf dem Podium: Ulrich Bröckling (Universität Halle-Wittenberg), Andreas Heilmann (Humboldt-Universität Berlin), Ahmet Toprak (FH Dortmund), moderiert von Ulrike Dufner. Flyer (>>hier)
Unter der Schirmherrschaft des Kölner Undercoverjournalisten und Schriftstellers Günter Wallraff findet ein Kreativwettbewerb zum Thema "Dissen – mit mir nicht! Kreativ gegen Rassismus und Diskriminierung" statt - ausgeschrieben von den Kölner Organisationen Öffentlichkeit gegen Gewalt, Caritasverband, Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien und dem Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Einsendeschluss ist der 3. September 2010. (>>Ausschreibung, pdf)
 Vom 4. - 14. März fand in Nürnberg das 15. Filmfestival Türkei/Deutschland statt. Als bester Film wurde "11'e 10 kala (10 vor 11) von Pelin Esmer ausgezeichnet.Die Spielfilm-Jury bestand aus Christiane Schleindl (Bundesverband für Kommunale Filmarbeit), Meral Okay (Schauspielerin), Kenan Işık (Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler), Ursula Beyer (Spielfilmredaktion ZDF), Osman Okkan (Filmautor, Regisseur, KulturForum Türkei Deutschland). Auftakt zum Schwerpunktthema "Oh Du schönes Istanbul" war die Fotoausstellung "Ara Gülers Istanbul", die bis zum 28. März im Strandhaus zu sehen ist. (>>Website) (>>Festivalzeitung)
Im Verlag Klaus Wagenbach erschien im Februar das neue Buch der Politologin und Turkologin Sibylle Thelen: "Die Armenierfrage in der Türkei". Die leitende Redakteurin der Wochenendbeilage der Stuttgarter Zeitung veröffentlichte zuletzt "Istanbul – Stadt unter Strom. Gesichter der neuen Türkei" (2008).
Die im deutschen Exil lebende türkische Soziologin und Feministin Pınar Selek erhilelt im Februar 2010 den vom türkischen P.E.N.-Zentrum ausgeschriebenen Duygu-Asena-Preis. In der Begründung heißt es, Selek kämpfe "trotz des erlittenen großen Unrechts unermüdlich für Frauenrechte, Demokratie und Frieden in der Türkei" und habe "mit ihrem neuen Werk "Zu Männern gedrillt" auch auf internationaler Ebene Aufmerksamkeit erweckt". Das Buch erscheint im März 2010 auf Deutsch. In ihrer Heimat droht Selek eine lebenslange Haftstrafe. Zur mehrsprachigen Solidaritätskampagne für die Autorin (>>hier).
Im Rahmen einer Abendseminarreihe zum Internationalen Frauentag las die Autorin und Menschenrechtlerin Pinar Selek am 25. Februar um 18:00 Uhr im DGB-Haus (Raum 3) aus ihrem Anfang März im Orlanda erscheinenden Buch "Zum Mann gehätschelt - Zum Mann gedrillt". Veranstalter ist das Türkische Volkshaus Frankfurt, unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung. In türkischer Sprache präsentiert sie ihr Buch noch einmal am 28. Februar um 14 Uhr im Türkischen Volkshaus Frankfurt, Werrastr. 29, 60487 Frankfurt.
Newsletter "aktuell"
Unser Newsletter "aktuell" Februar/März 2010 ist erschienen! (>>hier herunterladen, pdf)
Zehntausende Beschäftigte des staatlichen türkischen Tabak-Monopolisten Tekel streiken seit Dezember 2009 gegen Entlassungen als Folge umfassender Privatisierungen - mit Brecht-Zitaten wie “Keiner oder alle. Alles oder nichts” und “Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?” Nach dem Verkauf der staatlichen Tabakfabriken an British American Tobacco droht 12.000 Arbeitern Kurzarbeit mit drastischen Gehaltseinbußen und dem Verlust sozialer Rechte. Internationale Gewerkschaften und Künstler bekundeten Solidarität.
Seit Januar 2010 sendet der multilinguale Nachrichtensender Euronews ein durchgängiges Programm auch in türkischer Sprache. Auf der Internetseite lassen sich die einzelnen Sendungen herunterladen. (>> Website)
Mit einer Mahnwache erinnert der Armenische Kulturverein in Hessen am Samstag, den 23. Januar zwischen 12:00-15:00 Uhr an den 2007 ermordeten Journalisten Hrant Dink. Treffpunkt: An der Katharinenkirche, Hauptwache/Zeil, Frankfurt. (>>Aufruf pdf) (>>Pressemitteilung pdf)
Der türkische Autor und Dokumentarfilmer Ümit Kıvanç hat eine Reihe künstlerischer Videos zum Mord an Hrant Dink im Internet publiziert: Schauspieler rezitieren Medienberichte, die zum laufenden Prozess erschienen. (Link)
Zum dritten Jahrestag der Ermordung Hrant Dinks zeigte das Berliner Ballhaus Naunynstraße am 19. Januar die Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 200) von Osman Okkan und Simone Sitte. Der Eintritt ist frei. (>>mehr)
Bei einer Razzia gegen die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) wurden am 24. Dezember 2009 in der Türkei über 80 Kurden, darunter ehemalige Abgeordnete und Bürgermeister, festgenommen. In einer öffentlichen Erklärung beschreibt die BDP den Vorgang als “willkürlich”. Jegliche Kriterien der universellen Menschenrechte seien missachtet worden. (>>mehr)
Die Dokumentation "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte wurde am 12. Januar vor über 200 Zuschauern im Pariser Filmhaus Cinéma L'Entrepôt gezeigt.
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Gisela Kraft wurde besonders durch ihre Übersetzungen aus dem Türkischen bekannt. Nach ihrer Promotion über den türkischen Dichter Fazil Hüsnü Dağlarca arbeitete die Islamwissenschaftlerin an der Schaubühne Berlin und engagierte sich für die Initiative Künstler für den Frieden. In die DDR übergesiedelt, schrieb sie unter anderem die Gedichtbände "Katze und Derwisch", "Keilschrift" und den Roman "Planet Novalis". 2008 hat sie für den Amman Verlag den Gedichtband "Die Namen der Sehnsucht" des türkischen Lyrikers Nâzim Hikmet nachgedichtet und wurde mit dem Christoph-Martin-Wieland-Literaturpreis für herausragende Übersetzungen ausgezeichnet. Aus dem Türkischen übersetzte sie außerdem Werke von Aras Ören und Yunus Emre. Kraft starb im Januar im Alter von 74 Jahren in Weimar.
Am 9. Januar um 20 Uhr zeigte das Filmforum NRW im Museum Ludwig den Film "Süt" (Milch) von Semih Kaplanoğlu. Der türkische Film über eine Mutter-Sohn Beziehung in einem anatolischen Dorf lief bereits auf internationalen Filmfestivals, u.a. beim 65. Internationalen Filmfest Venedig und auf dem Filmfest Hamburg. Nach der Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur und dem Filmjournalisten Frank Olbert statt. "Süt" ist der zweite Teil einer Trilogie, die mit "Yumurta" im Jahre 2007 begann. (>>mehr)
Im Rahmen des diesjährigen Internationalen 1001 Dokumentarfilm-Festivals in Istanbul wurde am 8. Dezember der Dokumentarfilm "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte gezeigt. (>>Programm EN, TR)
Am 14. Dezember veranstaltete die Initiative Debate Europe Duisburg eine Diskussion zum Thema "EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aus Sicht der Minderheiten der Türkei - Wahrung der Menschenrechte und Bürgerrechte sowie Achtung und Schutz von Minderheiten". Beginn 17:30 Uhr. Vortragssaal V 1. VHS-Duisburg, Königstrasse 47, 47049 Duisburg. (>>Einladung, pdf) Um 20 Uhr liest die türkische Lyrikerin Bejan Matur aus ihrem Gedichtband "Winddurchwehte Herrenhäuser". (>>mehr)
Am 8. Dezember stellte Heinz A. Richter im Auswärtigen Amt im Gespräch mit taz-Redakteur Klaus Hillenbrand seine 4-bändige "Geschichte der Insel Zypern von 1878 - 1977" vor. Außerdem sprachen Dr. Marcus Waldmann, Auswärtiges Amt, J. Christian B. Kirsch, Internationaler Delphischer Rat, Prof. Dr. Christian Voß, Südosteuropa-Gesellschaft, Georg Albrecht, KulturForum TürkeiDeutschland und Michalis Koumides, Botschaft der Republik Zypern. (>>Einladung pdf)
Die Ausstellungsreihe "Istanbul Next Wave. Gleichzeitigkeit – Parallelen – Gegensätze", ein Gemeinschaftsprojekt der Berliner Akademie der Künste und der Stadt Istanbul, stellt zeitgenössische Kunst aus der Milionenmetropole am Bosporus vor - vom 12. November bis 17. Januar in den Akademie-Häusern am Pariser Platz und am Hanseatenweg sowie im Martin-Gropius-Bau. Weitere Informationen unter: www.adk.de
Am 15. September, dem Geburtstag des 2007 ermordeten armenischen Journalisten Hrant Dink, wurde in Istanbul erstmals der Hrant-Dink-Preis verliehen: die Auszeichnung, die fortan jährlich vergeben wird, erhielten der türkische Journalist Alper Görmüş und die israelische Autorin Amira Hass. “Der Preis geht an Menschen, die sich für eine Welt ohne Diskriminierung, Rassismus und Gewalt einsetzen, die für ihre Ideale persönliche Gefahren auf sich nehmen, eine Sprache des Friedens sprechen und durch ihren Einsatz andere ermutigen”, so die Jury der Hrant-Dink-Stiftung.
Die Flutkatastrophe in Istanbul erfasste auch die Aziz-Nesin-Stiftung für bedürftige Kinder und Jugendliche, gegründet von dem populären Satiriker Aziz Nesin, der bis zu seinem Tod 1995 Ehrenvorsitzender des KulturForum TürkeiDeutschland war. Das Archiv von Aziz Nesin konnte ohne Verluste gerettet werden. Die materiellen Verluste jedoch belaufen sich auf ca. 300.000 Euro, so Prof. Dr. Ali Nesin, Mathematiker, Maler und Nachlass-Verwalter seines Vaters, in einem Aufruf. Für den Erhalt des Hauses und die Schadensbehebung ist die Stiftung auf Spenden angewiesen. (>>Aufruf DE, pdf) (>>Aufruf TK, pdf) (>>Online-Spenden)
Vom 11. bis 13. Dezember veranstaltet die Evangelische Akademie Bad Boll eine von der Bundeszentrale für Politische Bildung geförderte Wochenendtagung zum Thema "Positive Entwicklungen in der Türkei - Chance für die kurdische Bevölkerung?". (>>Programm)
Vom 10. September bis 10. Januar zeigt das Istanbul Modern - Museum für Kunst der Gegenwart unter dem Titel “Site” eine umfangreiche Retrospektive des armenischen Künstlers Sarkis. Der 1938 in Istanbul geborene Künstler, der heute in Paris lebt und 1967 den Prix de la Peinture à la Biennale de Paris erhielt, wurde berühmt für seine audiovisuellen Installationen. (>> mehr)
Sie war eine der ersten weiblichen Architektinnen der Türkei. Mit ihrem 2001 verstorbenen Mann, dem früheren Leiter des Istanbuler Goethe-Instituts, Robert Anhegger, pflegte Mualla Eyüboğlu zudem bis ins hohe Alter das kulturelle Erbe ihrer Heimat und den Austausch mit anderen Kulturen. In Trabzon geboren, reiste sie in den 40er Jahren durch Anatolien, um mit der Dorfbevölkerung Schulen zu bauen. In Istanbul restaurierte sie den Harem des Topkapı Palast und die Rumeli Festung. Ihr Herz schlug für die junge säkulare Republik Atatürks – und für die islamische Mystik, den Sufismus, für Folklore und Völkerverständigung. Yaşar Kemal nannte sie liebevoll seine “kurdische Braut”. Die Schwester des Kulturphilosophen und Übersetzers Sabahattin Eyüboğlu und des Malers und Poeten Bedri Rahmi Eyüboğlu starb am 16. August im Alter von 90 Jahren in Istanbul an Herzversagen.
Ein kreativer Mime und Künstler seines Faches, war Mehmet Fıstık von der Eifel bis nach Anatolien als Bühnenstar und Leiter zahlreicher interkultureller Schauspiel- und Körpersprache-Seminare bekannt. Der türkischstämmige Regisseur und Theater-Pädagoge zog 1970 nach Köln, wo er das bekannte Theater das bewegt mit einer angegliederten Pantomimenschule und das Kölner Atelier-Theater gründete. Auf der Bühne seines Theaters traten Harald Schmidt, Dirk Bach, Tom Gerhardt und Helge Schneider auf. Der bekanntester Ausspruch des Mimen: "Ich kann mir nicht erlauben, nur die Dinge zu machen, die mir Spaß machen. Deshalb habe ich Spaß an allen Dingen, die ich mache." Fıstık, ein guter Freund des KulturForum, der uns zuletzt 2007 mit einem Auftritt beglückte, starb am 18. August im Alter von 65 Jahren in Trier.
Die Internationale Hrant-Dink-Stiftung hat einen Film-Wettbewerb zum Thema “Gewissen” ausgeschrieben – in Bezug auf ein Zitat des 2007 ermordeten armenischen Journalisten Hrant Dink: Die Stimme des Menschenverstands und des Gewissens wurde geopfert, jetzt sucht das Gewissen nach einem Ausweg. Bis Mitte November konnten kurze Filme in Englisch, Türkisch oder Armenisch auf der Website der Stiftung hochgeladen werden. Aus 20 ausgewählten Einzelbeiträgen soll ein Film entstehen. Der Jury gehören prominente Autoren und Filmemacher wie Costa Gavras und Georges Moustaki an. (>>mehr)
Die tageszeitung porträtiert die Soziologin, Friedensaktivistin und Autorin Pınar Selek, die derzeit mit einem Stipendium der Heinrich Böll Stiftung und des PEN International im Exil in Deutschland lebt. In der Türkei droht ihr eine Gefängnisstrafe. (>>zum Artikel)
Der türkische Soziologe, Architekt, Schriftsteller und Herausgeber der Zeitung “Politika” Demirtaş Ceyhun ist am 28. Juli im Alter von 75 Jahren gestorben. Bekannt wurde er durch Erzählungen, Romane und Sachbücher. Für seinen Roman "Asya" erhielt Ceyhun den Preis der Türkischen Radio- und Fernsehrundfunkanstalt, für "Çamasan" den Sait Faik Preis für Novellistik. Sein Sohn Ozan Ceyhun ist ein ehemaliger Europaabgeordneter der SPD.
In einem mehrteiligen Interview in der türkischen Tageszeitung Radikal erklärte der kurdischstämmige Schriftsteller Yaşar Kemal, die Türkei müsse eine moderne Demokratie werden, was bedeute, jeder Bürger des Landes müsse frei darin sein, seine Sprache, seine Kultur und seine Natur zu leben. (>>mehr)
Die bekannteste kurdische Politikerin der Türkei, Leyla Zana, ist in der Türkei zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden. Anlass war eine Rede von Zana im Mai 2008 an der University of London, die das Gericht als Propaganda für die verbotene Arbeiterpartei PKK wertet. (>>mehr)
Mit Protesten und Gedenkveranstaltun- gen wurde am 2. Juli der 16. Jahrestag des pogromartigen Angriffs von Sivas 1993 begangen, bei dem insgesamt 37 Menschen starben, darunter viele Künstler und Intellektuelle. Die Hinter- gründe sind bis heute ungeklärt. Jahrelange Forderungen, das Madımak-Hotel in ein Museum umzuwandeln, wurden bis heute nicht erfüllt. (>>mehr)
Am 29. Juni wurde dem türkisch-kurdischen Schriftsteller Yaşar Kemal, Ehrenvorsitzender des KulturForum TürkeiDeutschland, von der Istanbuler Bosporus-Universität die Ehrendoktorwürde verliehen.
Ein neues Artist-in-Residence-Programm bietet jungen Künstlern aller Sparten aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Gelegenheit zu einem drei- bis sechsmonatigen Arbeitsaufenthalt am Bosporus. Die jeweils sechs Stipendiaten wohnen zentral in der Künstlerresidenz "Atelier Galata". Träger des Programms sind die Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig, die Stadt Köln und die Kunststiftung NRW. (>>mehr)
Der internationale Protest gegen das Ilisu-Staudammprojekt bei Hasankeyf im Südosten der Türkei findet immer mehr prominente Unterstützer: Neben Tarkan und Orhan Gencebay traten die türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk und Yaşar Kemal der Kampagne "Rettet Hasankeyf - Stop Ilisu" bei. "Wer versucht, die Stadt Hasankeyf zu retten, indem er einzelne Monumente versetzen will, zerstört ein Welterbe. Ich werde die "Rettet Hasankeyf"- Kampagne so lange unterstützen, bis Hasankeyf zum UNESCO-Welterbe erklärt wird", so Kemal. Medienberichten zufolge zieht die deutsche Bundesregierung ihre Unterstützung für das Projekt zurück. (>>FR-Bericht) (>>Website der Kampagne)
Die Istanbuler Bosporus-Universität hat dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis die Ehrendoktor- würde verliehen - für seine heraus- ragenden Leistungen in der klassi- schen und volkstümlichen Musik, aber auch für sein unermüdliches Engagement für Freiheit, Demokratie und die Freundschaft zwischen Türken und Griechen. Die Auszeichnung wurde entgegen genommen von der griechischen Sängerin Maria Farantouri, der "authentischsten" Theodorakis-Interpretin.
Vom 17.-24. Mai reisten zehn Journalisten aus der Türkei in die armenische Hauptstadt Eriwan. Vor Ort sprachen sie mit Vertretern aus Wissen- schaft, Medien, Politik und Gesellschaft. Das türkisch-armenische Programm wird von der Hrant Dink Stiftung gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung durchgeführt. Einer der Orga- nisatoren ist ein ehemaliger Teilnehmer des deutsch-türkischen Journalistenprogramms, das seit 2005 vom KulturForum TürkeiDeutschland gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung realisiert wird.
Der türkische Schriftsteller Yaşar Kemal war Anfang Mai Ehrengast auf dem Grünen-Parteitag in Berlin. Als Ehrenmitglied von Bündnis 90/ Die Grünen betonte der Friedenspreisträger, wie wichtig der Austausch mit den türkeistämmigen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland sei. Parteichef Cem Özdemir ernannte Kemal zum "Ehrenvorsitzenden der globalen Grünen". (Foto: Ingo Kuzia)
zeigte die "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" am 24. März im Rahmen des Themenabends "Der türkische EU-Traum und die Armenierfrage" und in der Wiederholung am 29. März. (>>Details) (>>Pressestimmen)
Eine bewegende Rede von Rakel Dink begleitete die Filmvorführung der "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" in Köln. Bilderschau Mordakte HD Köln Preview
(>>Bilderschau)
"Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei"
             
(>>lesen) (>>Pressefotos)
Ein prominent besetztes Publikum verfolgte in Istanbul die türkische Erstaufführung der "Mordakte Hrant Dink - Armenier in der Türkei" von Osman Okkan und Simone Sitte. (>>weiterlesen)
Ermeni Gazeteci Hrant Dink 2007 Ocak ayında Istanbul’da öldürüldü. Ermenice ve Türkçe olarak çıkan AGOS Gazetesini yayımlayan Dink, ömrü boyunca başta Ermeniler ve Kürtler olmak üzere, Türkiye’deki azınlıkların demokratik hakları için mücadele vermişti. Osman Okkan ile Simone Sitte’nin çizdikleri film portresi, cinayetin öncesini, Ermenilerle Türkler arasındaki güç ilişkiyi ve Türkiye’yi sarsan Hrant Dink cinayetinin Ergenekon ve „derin devlet“ ile ilişkilerini ele alıyor.
Film gösterimi: Istanbul: 20 Mart, Cuma, saat 16.00'da (>>detaylar) (>>basın haberleri) (>>basın resimler)
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